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Höherer Verbrauch in den Wintermonaten

Wie Haushalte mit der Zeitumstellung viel Strom sparen können

In den Herbst- und Wintermonaten ist der durchschnittliche Stromverbrauch deutlich höher als im Frühjahr und Sommer. Das liegt daran, dass es früher dunkel wird und die meisten Menschen mehr Zeit zu Hause verbringen. Die Folgen: Das Licht brennt länger, Elektrogeräte wie Fernseher, Computer oder auch Wasserkocher werden häufiger genutzt.

In der kalten Jahreszeit lohnt es sich daher besonders, auf den Stromverbrauch zu achten. Tipps zum Reduzieren der Stromkosten gibt nachfolgend die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH (www.co2online.de).

Tipp 1: Lampentausch rechnet sich

Auch wenn die Glühlampen noch funktionieren, lohnt sich der Wechsel. Denn Energiesparlampen und LEDs verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen. Die Sparlampen sind zwar teurer in der Anschaffung, haben allerdings auch eine höhere Lebensdauer. Mittlerweile gibt es sie in den verschiedensten Helligkeitsstufen, Farbtönen und auch zum Dimmen.

Tipp 2: Heimliche Stromfresser abschalten

In der Winterzeit werden Elektrogeräte häufiger genutzt - ob in der Küche oder im Wohnzimmer. Auch hier machen sich ein paar einfache Tipps bezahlt: Ein Wasserkocher erhitzt Wasser für Heißgetränke oder zum Kochen am sparsamsten. Dabei sollte immer nur so viel Wasser eingefüllt werden, wie auch tatsächlich benötigt wird. Wichtig ist, Elektrogeräte nach dem Benutzen komplett vom Netz zu nehmen. Gerade Geräte wie Fernseher, Receiver, Stereoanlage oder Computer verbrauchen im Stand-by-Modus unnötig Strom. Hier helfen abschaltbare Steckerleisten, die es günstig in jedem Baumarkt gibt.

Tipp 3: Verbrauch von Warmwasser reduzieren

In vielen Haushalten wird das Wasser mit Hilfe eines elektrischen Durchlauferhitzers erwärmt. Das treibt die Stromkosten in die Höhe. Abhilfe schaffen einfache Maßnahmen: Zum Beispiel kostet Duschen wesentlich weniger als Baden. Mit einem Sparduschkopf lässt sich der Wasserverbrauch um rund die Hälfte senken. So muss auch viel weniger Wasser erhitzt werden.

Wer seine Stromkosten noch weiter senken möchte, kann beim Wäschewaschen auf Vorwäsche und hohe Temperaturen verzichten. Wird die Wäsche statt im Trockner auf dem Wäscheständer getrocknet, spart auch das Geld. Und ganz nebenbei hilft es bei zu trockener Heizungsluft.

Tipp 4: Stromkosten vergleichen und langfristig senken

Mit dem »StromCheck« (www.co2online.de/stromcheck) kann der eigene Stromverbrauch in wenigen Minuten analysiert werden. Er liefert nicht nur einen Vergleich zu ähnlichen Haushalten, sondern auch individuelle Tipps zum Sparen.

Wer seine Stromkosten langfristig überblicken und senken will, sollte ein Energiesparkonto (www.energiesparkonto.de) anlegen. Mit dem kostenlosen Online-Werkzeug und der passenden App »EnergieCheck« bleibt der Energieverbrauch im Blick und das Sparen fällt leichter - auch und gerade in der Winterzeit. dpa/nd

Noch mehr Tipps zum Senken der Stromkosten gibt es online auf www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen.

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