Wände treten höflich beiseite

Die Städtische Galerie Dresden zeigt unter dem treffenden Titel »Schein & Chok« Werke von Hubertus Giebe

  • Von Harald Kretzschmar
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

In dem Maß, da in sächsischen Gefilden aus den Gossen und Kloaken der Gesellschaft ideologisches Spülicht hoch geschwemmt wird, wächst das Bedürfnis nach Wahrhaftigkeit. Wo ist sie noch zu finden? Na, wer fragt denn da so dumm - unter Umständen in der Kunst. Zumal der bildenden Variante derselben vor Jahrzehnten eine humanistisch aufklärerische Aufgabe zugewachsen ist, die zunehmend wieder Aufmerksamkeit erregt. Da ist die in den 70er Jahren in Dresden begonnene Künstlerbiografie des Malers Hubertus Giebe: Konflikte und Widersprüche seiner Zeit zu gestalten trat er an, und setzt das bis zum heutigen Tag fort. Genau das wird jetzt in Dresdens Städtischer Galerie sichtbar. Und es ist in hohem Grade ansehbar. Und höchst bedenkenswert.

Der Ausstellungsraum im ersten Stock des Landhauses zu Dresden weitet sich für diese Schau. Wände treten höflich beiseite, um Raum zu geben für Blickachsen auf große Bild-Kompositionen. Giebes Formenwel...

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