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Countdown für Renzi

Italiens Wähler und ihr Premier blicken gespannt auf das Verfassungsreferendum

  • Von Wolf H. Wagner, Florenz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am 4. Dezember entscheidet Italien über die vom Regierungschef erarbeitete Verfassungsänderung. Die Kurswechsel, die Matteo Renzi im vergangenen Jahr vornahm, zeigen deutlich seine Beunruhigung über den Ausgang des von ihm ins Leben gerufenen Referendums. Zuerst verkündete er vollmundig, dass er selbstverständlich die politischen Konsequenzen ziehen würde, sollte die Volksbefragung scheitern. Dabei war sich der Premier sicher, dass dieser Fall niemals eintreten würde.

Als sich die Zeichen zu seinen Ungunsten wendeten, räumte er ein, auch im Falle einer Niederlage im Amt bleiben zu wollen. Jüngst jedoch erklärte er, die Regierung stürze, siegte das »Nein«. Und er beschimpfte die politische Gegnerschaft als »chaotisches Sammelsurium«, das keineswegs in der Lage sei, Italien zu regieren. Dazu zählt er durchaus auch die innerparteilichen Kritiker, was ihm besonders an der linken Basis der Demokraten wenig Sympathie bringt.

In der Tat steht d...


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