Werbung

Ein russischer Diplomat in Diedersdorf

  • Von Anne-Katrein Becker
  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Zum Herbsttreffen des Arbeitskreises Kultur- und Bildungsreisen der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) versammelten sich am Wochenende fast 300 Mitglieder und Freunde dieser Organisation sowie anderer Verbände im Schloss Diedersdorf. Noch vor einigen Jahren reichte ein Bus aus, inzwischen reisen die Teilnehmer mit sechs Bussen an. Als der Arbeitskreis vor 20 Jahren gegründet wurde, da war nicht abzusehen, dass eine so aktive Gruppe entstehen würde, die anspruchsvolle Veranstaltungen, Tagesfahrten und sogar mehrwöchige Reisen ins Ausland organisiert und immer mehr Mitglieder und Sympathisanten anzieht.

In Diedersdorf trug Johanna Arndt Lieder und Texte vor, darunter auch Jewgeni Jewtuschenkos »Meinst Du die Russen wollen Krieg«. Das passte, denn im Mittelpunkt des Herbsttreffens standen die belasteten deutsch-russischen Beziehungen. Eingeladen war der russische Botschaftssekretär Mikhail Berkutov. Er erinnerte, Russland habe nach dem Ende des Kalten Krieges seine Truppen aus Deutschland und den Nachbarländern abgezogen. Doch die Zusicherungen des Westens, dass die Nato nicht nach Osten erweitert werde, seien leere Worte gewesen.

In der Diskussion forderte Irma Hemmerlein, im Kampf um Frieden und soziale Gerechtigkeit nicht nachzulassen. Sie betonte, dass internationale Konflikte nur gemeinsam mit Russland zu lösen seien. Das Riesenland dürfe nicht ins Abseits gestellt werden und die Sanktionen gegen Russland müssten unverzüglich aufgehoben werden.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!