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Die Physik 
verhandelt nicht

Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber
 beschwert sich über Beratungsresistenz 
der Landesregierung

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wenn die Welt untergehe, werde dies in Mecklenburg erst 50 Jahre später stattfinden, soll Reichkanzler Otto von Bismarck einmal ironisch gesagt haben. Aus Sicht der Potsdamer Klimaforschung stimmt das mit Sicherheit für keine deutsche Region. »Wir werden nicht unbehelligt bleiben, wenn um uns herum alles im Chaos versinkt«, sagte am Montag der Leiter des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, Professor Hans-Joachim Schellnhuber. Er tat dies nach seiner Rückkehr von der Weltklimakonferenz in Marakesch.

Klimaschützer schlagen Alarm. Ohne wirkungsvolles Gegensteuern werde sich der Erdball noch im laufenden Jahrhundert um sechs Grad erwärmen, warnte Schellnhuber, auf eine neue Studie verweisend. Er könne nicht verstehen, weshalb angesichts der dramatischen Situation die rot-rote Landesregierung den Gedankenaustausch mit ihm eingestellt habe, erklärte der Experte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zivilisation wie wir sie kennen ...


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