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Ein Weltrekord und viel Verunsicherung

Der deutsche Schwimmsport ist in der Krise, ausgerechnet jetzt fürchten Trainer ihre Entlassungen

  • Von Marc Zeilhofer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Einen über den Weltrekord jubelnden Marco Koch hätte der deutsche Schwimmsport bei Olympia bitter nötig gehabt. Doch erst drei Monate nach den Enttäuschungen von Rio verbesserte der Weltmeister zum Abschluss der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin über 200 Meter Brust in 2:00,44 Minuten die Weltbestmarke.

Bei seinem zehnten Titel in Serie auf seiner Spezialdistanz war Koch am Sonntag vier Hundertstelsekunden schneller als der Ungar Daniel Gyurta vor zwei Jahren. »Das ist ein geiles Gefühl. Die Diät hat nicht geschadet, wie man sieht«, sagte der 26-Jährige. Koch hatte nach Platz sieben bei Olympia 13 Kilogramm in sechs Wochen abgespeckt. Bei den Weltmeisterschaften in Kanada vom 6. bis 11. Dezember kann er nach EM-Silber sein Jahr nun noch vergolden.

Abseits von Kochs Coup kam das deutsche Schwimmen nicht entscheidend voran. Im Gemauschel über Reformideen von Chefbundestrainer Henning Lambertz gingen die wenigen guten ...


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