Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Im Visier der Trojaner

Magdeburg. Repräsentativ: die Staatskanzlei in Magdeburg. Trojaner-Attacken in Phising-Mails und infizierte Webseiten machen derzeit der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt zu schaffen. Es sei eine deutliche Qualitätssteigerung bei den Phising-Mails festzustellen, teilte das Innenministerium in Magdeburg auf Anfrage mit. Sie seien mittlerweile sehr schwer von erwünschten E-Mails zu unterscheiden. Phising-Mails sind mit Schadsoftware bestückt, die etwa Daten ausspähen sollen. »Besorgniserregend ist hierbei die Tatsache, dass heutige Schadsoftware ein enormes Schadenspotenzial beinhalten«, hieß es. Meist würden die Angriffe mit Verschlüsselungstrojanern in Wellen geführt. In einigen Fällen seien Angriffe auf die Verwaltung und die Polizei zuletzt erfolgreich gewesen und hätten nicht abgewehrt werden können. Der Schaden sei jedoch gering, da die betroffenen Daten aus Sicherungen wiederhergestellt werden konnten. »Nach Erkenntnissen des LKA wurden die Angriffe nicht gezielt verübt.« Die Schutzprogramme der Verwaltung registrieren laut Ministerium Hunderte kleinere Angriffe täglich. Vor drei Jahren hatte ein 18 Jahre alter Schüler aus Hamburg mit einem gezielten Hackerangriff das Internet-Portal der Landesregierung von Sachsen-Anhalt lahmgelegt. Das System musste aufwendig überarbeitet werden. Ein solch gravierender Fall sei seitdem nicht erneut aufgetreten, teilte das Innenministerium weiter mit. dpa/nd Foto: dpa/Jens Wolf

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln