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Hilfe, die tatsächlich ankommt

Leipziger Studenten bauten während ihres Praktikums Toiletten für ein Hospital in Madagaskar

  • Von Heidrun Böger, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Als Klaas Witte (26), Maximilian Pagel (27) und Nico Reuschl (26) die große Grube aushoben und das bei 40 Grad im Schatten, hatten sie zahlreiche Zuschauer. Einheimische standen am Zaun und konnten es kaum glauben: Weiße, die arbeiten.

Die drei Leipziger Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) sorgten in einem dreimonatigen Praktikum dafür, dass das Krankenhaus »Hopitaly Zoara« in Fotadrevo im Südwesten von Madagaskar eine Wasserversorgung samt Abwasserentsorgung bekam. Den Neubau des chirurgischen Krankenhauses mit etwa 50 Betten hatte 2015 der Leipziger Verein »Ärzte für Madagaskar« gemeinsam mit der sächsischen Jugendstiftung »Genialsozial« finanziert und aufgebaut. Komplizierte Entbindungen, Messer-, Speer- und Schusswunden, Infektionen, Tumorleiden und schwere Unterernährung gehören zur Tagesordnung in Fotadrevo.

Maximilian Pagel, der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik studiert: »Was beim Krankenhaus fe...


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