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So was wie ein Geständnis

Angeklagter Nazi räumt Beteiligung an Überfall in Ballstädt im Februar 2014 ein

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kaum haben sich die Mitglieder der Strafkammer zu einer Beratungssitzung in einen Nebenraum des großen Saals im Landgericht Erfurt zurückgezogen, da beginnt unter den Zuschauern die Auswertung: War das nun ein Geständnis und war es glaubwürdig?

Unmittelbar zuvor hatte der Anwalt eines der Hauptangeklagten im sogenannten Ballstädt-Prozess immerhin minutenlang eine Erklärung seines Mandanten verlesen, in der dieser zugibt, am Überfall auf eine Kirmesgesellschaft beteiligt gewesen zu sein – jener Vorfall vom Februar 2014, um den es in diesem Prozess seit Dezember 2015. Insgesamt 14 Männer und eine Frau sind angeklagt.

So lange und so intensiv sich die Zuschauer unterhalten, so wenig kontrovers ist die Debatte unter ihnen aber doch. Weil sich praktisch alle von ihnen einig sind, dass der Mann eigentlich nur das zugegeben hat, was die Beweisaufnahme bislang ohnehin schon bewiesen hat. Und weil sie es ihm sein Bedauern – »Abschließ...


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