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Die subversive Kraft der Phantasie

Im Kino: »Ich, Daniel Blake« von Ken Loach und Paul Laverty ist ein großer Film über Würde und Mitgefühl im Kapitalismus

  • Von Christian Baron
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Mehrmals hat Ken Loach bereits angekündigt, keine Filme mehr machen zu wollen. Als vor zwei Jahren »Jimmy’s Hall« in die Kinos kam, da schien der Entschluss des britischen Regisseurs endgültig gefasst. Er traute sich nicht mehr diese kreative Energie zu, die seine Art der engagierten Kunst erfordert. Nie hat er sich selbst ein Thema gesucht. Die Themen fanden - mehr noch: packten - ihn, und Loach zauberte in brennender Leidenschaft das wahre Leben der Arbeiterklasse auf die Leinwand. Natürlich ereilte den mittlerweile 80-Jährigen im Ruhestand schnell ein Sujet, das ihn dazu brachte, erneut ins Gefecht zu ziehen.

Würde man nicht hoffen, dass noch viele weitere folgen, dann ließe sich sein neuer Film »Ich, Daniel Blake« als perfekter Abschluss eines großen Werkes charakterisieren. Wie jeder seiner anderen 30 Kinofilme, so schlägt sich auch dieser auf die Seite derer, die im kapitalistischen Normalzustand von Krieg und Armut benachte...


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