Andreas Fritsche 24.11.2016 / Brandenburg

Brandstifter von Nauen hatten Hass im Herzen

Prozess zum Anschlag auf Flüchtlingsunterkunft Turnhalle / Mutmaßliche Täter verabredeten sich über »WhatsApp«-Gruppe

Ob der Herr Soundso sein Rechtsanwalt sei, fragt der Vorsitzende Richter den Angeklagten Maik Schneider. Der antwortet frech: »Leider ja!« Auch sonst zeigt der NPD-Stadtverordnete Schneider nicht viel Respekt, grinst viel, schaut gelangweilt an die Decke. In Handschellen wird er am Donnerstag in Saal 8 des Potsdamer Landgerichts hineingeführt. Gegen ihn und fünf andere Männer begann am Montag der Prozess wegen des Brandanschlags auf die Turnhalle des Oberstufenzentrums in Nauen. Der Landkreis Havelland wollte dort vorübergehend Flüchtlinge unterbringen. Doch kurz bevor die ersten Asylbewerber einziehen konnten, sollen Schneider und seine Kumpane die Turnhalle in einer Nacht im Sommer 2015 abgefackelt haben.

Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung

Die Männer sollen laut Anklage eine kriminelle Vereinigung gebildet haben, die von fremden- und asylfeindlicher Stimmung getragen wurde. Per Mobiltelefon – mittels einer WhatsAp...

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