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Eine Große ihres Fachs

Jutta Vulpius

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Opernbühne war der Quell ihres Talents. Daran nährten sich theatralisches Können, Ausdauer und stimmliche Souveränität. Koloratursopran, wer denkt da nicht an Mozarts »Zauberflöte«. Jutta Vulpius, die gebürtige Erfurterin, die bei Franziska Martienssen-Lohmann an der Weimarer Musikhochschule studiert hatte, galt seit den 1950er Jahren als eine der Großen dieses Fachs. Und mit der Königin der Nacht aus eben dieser »Zauberflöte« errang sie ihren ersten großen Erfolg.

Jutta Vulpius, aus dem Geschlecht der Goetheschen Christiane Vulpius stammend, hatte mehr als nur eine »schöne Stimme«, die lediglich gefällt. Die Sängerin suchte in ihren Arbeiten zugleich nach Ausdruck, nach Lebensfülle, nach Klarheit darüber, was sie sang, in welchem Gestaltungszusammenhang und für wen. Vielleicht war die Komische Oper der Ort, wo sie hierin am meisten gelernt hat. So zarte ...


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