Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Kein Fährverkehr in der Ägäis

Protest in Griechenland gegen Rentenkürzungen und Kurzarbeit

Athen. Tausende Griechen haben am Donnerstag aus Protest gegen die harten Sparmaßnahmen der Regierung unter Alexis Tsipras gestreikt. Seeleute und Staatsbedienstete traten für 24 Stunden in den Ausstand. Wichtigste Auswirkung: Seit 5 Uhr früh lief keine Fähre aus Piräus und den anderen Häfen der Ägäis aus. Die Fähren sollten erst am heutigen Freitag wieder ablegen. Die Seeleute protestierten ihrer Gewerkschaft zufolge gegen Rentenkürzungen und die in der Branche weit verbreitete Kurz- und Schwarzarbeit. Auch die Gewerkschaft der Staatsbediensteten streikte für 24 Stunden. Wichtigste Auswirkung hier: Die Ärzte in staatlichen Krankenhäusern behandelten nur Notfälle. Die Staatsbediensteten fordern mehr Geld und die Einstellung zusätzlichen Personals.

Um die Mittagszeit gingen nach Schätzungen der Polizei rund 4000 Menschen in Athen auf die Straße. Sie skandierten: »Es reicht, keine Kürzungen mehr«, wie Reporter vor Ort berichteten. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln