Basis liebäugelt mit Oppositionsrolle

Bei der zweiten Konferenz der LINKEN zum Koalitionsvertrag sind viele Teilnehmer gegen Regierungsbeteiligung

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wenn die Vertreter der 2. Basiskonferenz der Berliner Linkspartei am Donnerstagabend im nd-Gebäude repräsentativ sind für die Mitgliedschaft, dann wird das Ergebnis der Abstimmung zum Koalitionsvertrag knapp ausfallen. Ob knapp für oder gegen die Annahme, das ist offen.

Rund 180 Genossinnen und Genossen aller Altersgruppen waren zu später Stunde gekommen, um die Ergebnisse der Koalitionsvereinbarung mit SPD und Grünen zu diskutieren und sich darüber auszutauschen, ob sie für oder gegen die Vereinbarung stimmen. Der Mitgliederentscheid läuft seit Montag: Jeder Genosse und jede Genossin hat per Post ein Exemplar des Koalitionsvertrages zugesandt bekommen und zwei Wochen Zeit für die Abstimmung, die auch per Post erfolgen kann. Schon jetzt gibt es laut Parteisprecher Thomas Barthel einen regen Rücklauf.

Wem das Kreuzchen nicht reicht, kann sich auf Basiskonferenzen wie der am Donnerstagabend im nd-Gebäude austauschen. Dass Lucy ...


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