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Der Irrtum von Justizminister Ludwig

Ex-Mitarbeiter des Brandenburgischen LINKE-Politikers erhalten Lohn-Nachzahlung / Streit mit der Landtagsverwaltung jedoch noch nicht beigelegt

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Justizminister Stefan Ludwig (LINKE) ist hyperkorrekt, als Verwaltungsjurist ein Paragrafenreiter, und in seiner langen politischen Karriere seit 1990 ist er niemals als herzlos oder unsozial aufgefallen. Insofern ist es seltsam, welche Fehler ihm nun im Streit um den Lohn seiner ehemaligen Wahlkreismitarbeiterin Angela Laugsch unterlaufen sind. Die Sache ist noch nicht ausgestanden. Denn Laugsch will, so sagte sie dem »nd« am Freitag, ihre Klage erst zurückziehen, wenn sie das Geld auf dem Konto hat. Außerdem möchte sie ihre Gerichts-, Anwalts- und Fahrtkosten erstattet haben.

Zwar gestand Ludwig am Donnerstag in einer persönlichen Erklärung ein, er hätte nicht darauf beharren dürfen, dass an seiner Stelle die Landtagsverwaltung die ausstehenden 1574 Euro und 79 Cent überweist. Zwar bescheinigte Grünen-Fraktionschef Axel Vogel dem Justizminister, dieser habe mit seiner Entschuldigung »ein zwar spätes, aber immerhin erkennbares er...


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