Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Geschichte anders erzählen

Wu Ming: »Altai« heißt ein neuer Roman des italienischen Autorenkollektivs mit aktuellen Bezügen

  • Von Florian Schmid
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Wiederauflage des 700-seitigen historischen Romans »Q« über die Bauernkriege und die Kämpfe der Häretiker in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts hat hierzulande zahlreiche Kritiker und Leser gleichermaßen begeistert. Nun erscheint mit »Altai« eine Fortsetzung des historischen Abenteuers, das inhaltlich und personell an »Q« anknüpft. Vor dem Hintergrund der militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Republik Venedig und dem Osmanischen Reich, die in der legendären Seeschlacht von Lepanto 1571 gipfelten, erzählt das mittlerweile in Wu Ming umbenannte Kollektiv eine faszinierende Geschichte über verschiedene Akteure, die in den Nischen der großen historischen Ereignislinien subversiv für ihre utopischen Ziele kämpfen.

Angesichts der derzeitigen Spannungen mit der Türkei ist der Roman »Altai« auch aktuell interessant, da in dem historischen Abenteuer die platte Polarität zwischen Abendland und islamischem Osten auf schlaue...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.