Kolumbianische Kalamitäten

Der neue Friedensvertrag ist gut - doch das gute Ende ist noch nicht sicher

  • Von David Graaff, Medellín
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Oft tragen sie nicht mehr als einen Schlagstock bei sich. Die Berichte aus ländlichen Regionen Kolumbiens über die Gründung von Bürgerwehren häufen sich, denn die Menschen in den bislang von den FARC kontrollierten Gebieten haben Angst. Mehr als 30 Personen, führende Vertreter kleiner Gemeinden und soziale Aktivisten, sind von Unbekannten ermordet worden, seit die Rebellen und die kolumbianische Regierung im August einen Waffenstillstand beschlossen haben. Nicht selten waren die Toten Wortführer bei Protesten für die Stärkung kleinbäuerlicher Strukturen und gegen Großprojekte wie Staudämme, Ölförderung oder die Agrarindustrie. Mit der Unterzeichnung des Friedenabkommens am vergangenen Donnerstag steht die landesweite Demobilisierung der FARC nun unmittelbar bevor und paramilitärische Gruppen versuchen, das Machtvakuum zu füllen.

»Die erste aller nationalen Forderungen ist, dass der Gebrauch der Waffen in der Politik ein Ende findet, da...

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