Martin Koch 28.11.2016 / Politik

Vom Flop zum Erfolgsmodell

Vor 50 Jahren begann in der sowjetischen Weltraumfahrt das »Sojus-Zeitalter«

Eine Sojus-Rakete startet am 17. November zur ISS. Fotos: imago/ITAR-TASS

Bereits in den frühen 1960er Jahren war man in Moskau fest entschlossen, noch vor den USA einen Menschen auf dem Mond zu landen. Zu diesem Zweck entwickelten sowjetische Konstrukteure unter Leitung von Sergei Koroljow eine neue Trägerrakete, die die Bezeichnung Woschod (Sonnenaufgang) erhielt. Sie besaß im Gegensatz zu den vorher verwendeten Wostok-Raketen eine größere und stärkere Drittstufe, so dass die Nutzlastkapazität von 4730 kg auf 6300 kg erhöht werden konnte.

Am 16. November 1963 erfolgte von Baikonur aus der erste Start einer Woschod-Rakete. Diese brachte einen militärischen Aufklärungssatelliten vom Typ Zenit in eine Erdumlaufbahn. Knapp elf Monate später hoben im Rahmen der Mission »Woschod 1« erstmals in der Geschichte drei Menschen ins All ab, die Kosmonauten Wladimir Komarow, Boris Jegorow und Konstantin Feoktistow, die 16 Mal die Erde umkreisten. Bereits zwei Jahre später wurde die Woschod-Rakete modifiziert und in...

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