Michael Brie und Mario Candeias 28.11.2016 / Inland

Rückkehr der Hoffnung

Die LINKE sollte die Folgen neoliberaler Politik abmildern - und den Bruch mit den Grundlagen dieser Politik verkörpern

Am 18. Oktober trafen sich rund 100 Abgeordnete des Deutschen Bundestages von SPD, LINKEN und Grünen, um die Chancen für ein Regierungsbündnis auf Bundesebene auszuloten. Dies war mehr als überfällig. Seit 2005 demotiviert die Behauptung, dass da partout nichts gehen könne. Die Suche nach linken Alternativen, die Hoffnung und Macht zusammenbringen, ist fast aufgegeben.

Die Öffnung der drei Parteien für eine ernsthafte Suche nach Kooperationsmöglichkeiten auf Bundesebene ist ein wichtiger Baustein, um die Blockaden für eine Richtungswechsel der Politik aufzubrechen. Die Gefahr aber ist sehr, sehr groß, dass zu kurz gesprungen wird - mit verheerenden Folgen. Man möchte mit Brecht sagen: »Wir wären gut, anstatt so roh,/ doch die Verhältnisse, die sind nicht so.«

Die Verhältnisse sollten nicht aus den Augen verloren werden. Die Jahre zwischen 1998 und 2005 stecken uns noch in den Knochen: Was für ein Aufbruch, was für ein Ende! D...

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