Oliver Eberhardt 28.11.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Haushaltsprobleme sorgen für Kettenreaktion

Irak steckt tief in der Wirtschaftskrise - auch umfangreiche ausländische Kredite laufen ins Leere

Hoch und modern ragt das Hochhaus mit seiner im Sonnenlicht spiegelnden Glasfassade über die Dächer von Erbil hinaus. Firmen aus Europa, Nordamerika und von der arabischen Halbinsel sind auf den Schildern am Eingang aufgeführt. Doch die Mitarbeiter sind längst ausgezogen, das Gebäude, in dem sich einst die Welt und damit Hoffnung und Stütze der autonomen Region Kurdistan traf, ist heute die Heimat von Obdachlosen.

Denn Irak befindet sich in einer tiefen Finanz- und Wirtschaftskrise. Seit Jahren schon, sagt der kurdische Regierungschef Necirvan Barzani, habe die Zentralregierung die der Region zustehenden Gelder nicht mehr überwiesen. »Hinzu kommen der niedrige Ölpreis und der Islamische Staat.« Durch den Vormarsch des IS wurden viele der Handelswege in den Rest des Irak abgeschnitten, nachdem zuvor schon der Krieg in Syrien der kurdischen Wirtschaft einen heftigen Schlag verpasst hatte. »Dabei befinden wir uns noch in einer besser...

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