Im Sommer gegen Chile, Australien und den Afrikameister

Beim ConfedCup treffen die Fußballweltmeister aus Deutschland im kommenden Sommer auf schwere Gegner, Trainer Löw will experimentieren

Sie haben die Wahl. Im Wahllokal und bei ihrer Lieblingszeitung. Damit das so bleibt: Linken Journalismus bitte bezahlen!
Kampf ohne Machtbekenntnis

Was soll das hier?

Linker Journalismus – das ist der Luxus, zur Bundestagswahl nicht nur die überall gleichen Agenturmeldungen zu lesen, sondern das Koalitionsgerangel aus einer linken Perspektive kritisch zu beobachten und zu beurteilen. Wir zahlen Reportern einen korrekten Lohn, recherchieren aufwendig für profunde Hintergründe, sprechen mit unabhängigen Experten. Das alles kostet Geld. Wenn Ihre persönliche Lage es zulässt, freuen wir uns deshalb, wenn Sie die Lektüre dieses Textes mit einem frei gewählten Obolus honorieren – oder unser Blatt gleich gedruckt oder online abonnieren!

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Kasan. Joachim Löw war darum bemüht, die Wogen zu glätten. »Die Russen müssen sich keine Sorgen machen: Wir werden mit einer guten Mannschaft kommen«, sagte der Bundestrainer. Nachdem er mit vermeintlich abwertenden Aussagen über den ConfedCup im Vorfeld für Verstimmung beim WM-Gastgeber von 2018 gesorgt hatte, gab der 56-Jährige nach der Auslosung in Kasan den Diplomaten.

Löw schwärmte von einer »spannenden Gruppe, guten Stadien, gastfreundlichen Menschen« und kam zu dem ausdrücklichen Schluss: »Was wir hier in den vergangenen Tagen gesehen haben, macht Lust auf den ConfedCup.« Die Gegner dort werden Südamerikameister Chile, der noch zu ermittelnde Afrikameister und Asiens Champion Australien sein. In Gruppe A trifft Gastgeber Russland auf Ozeanienmeister Neuseeland, Europameister Portugal und CONCACAF-Champion Mexiko.

An Löws grundsätzlicher Einstellung, die Mini-WM als »Perspektivturnier« zu erachten und zahlreichen Stars einen freien Sommer zu gönnen, wird sich aber allein schon mit Blick auf den vollen Terminkalender nichts ändern. Denn auch im Umgang mit viel belasteten Spielern und ihren Arbeitgebern ist der Diplomat in Löw gefragt - und schließlich sogar innerhalb des DFB. Denn die U21 bestreitet im kommenden Sommer eine EM und DFB-Sportdirektor Hansi Flick hatte bereits angekündigt, den bestmöglichen Kader nach Polen schicken zu wollen.

Das schränkt Löws Auswahl weiter ein. Angesichts der Vielzahl an Talenten wird er nicht auf Spieler der Kategorie Ronald Maul oder Heiko Gerber zurückgreifen müssen - so wie einst Erich Ribbeck bei der völlig missratenen deutschen Confed-Cup-Premiere 1999. Russland hofft auf Stars, auch weil Fanmagneten wie Brasilien oder Spanien beim WM-Testlauf im kommenden Sommer nicht dabei sein werden. Neben dem dreimaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo, den Portugals Trainer Fernando Santos nach eigener Auskunft sicher nominieren will, soll vor allem Weltmeister Deutschland als Zugpferd fungieren.

Doch der Termin ist ungünstig und der finanzielle Anreiz nicht vorhanden. »Es ist schade, dass der sportliche Reiz und die finanzielle Ausstattung für die Teams nicht zusammenpassen«, sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff: »Wirtschaftlich werden wir das Turnier in jedem Fall mit Verlust abschließen, weil die Prämien der FIFA und die vorgesehenen Kapazitäten für das Team und den Betreuerstab bei allen teilnehmenden Ländern nicht ausreichen. «

Ein festes Quartier wird das DFB-Team in Russland nicht beziehen: Der Trip beginnt in der Olympiastadt Sotschi, wo am 19. Juni Australien erster Gegner ist. Dann führt der Weg über Kasan (22. Juni, Chile) zurück nach Sotschi (25. Juni, Afrikameister). Als Gruppensieger dürfte das Löw-Team für das Halbfinale in Sotschi bleiben, als Zweiter ginge es wieder zurück nach Kasan. Das Finale findet in Moskau statt. SID/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

jetzt abonnieren!

Wie? Noch kein Abo?

Na, dann aber hopp!

Einfach mal ausprobieren: 14 Tage digital, auf Papier, als App oder was weiß ich!

Jetzt kostenlos testen