Europa muss den zweiten Schritt machen

Athens Vize-Bürgermeisterin Maria Iliopoulou über das lange Warten von Geflüchteten in Griechenland

Syrische Flüchtlinge im Container-Lager von Ritsona nördlich Athens

Derzeit kommen bei Weitem nicht mehr so viele Flüchtlinge nach Griechenland und Athen wie noch vor einem Jahr. Hat sich die Lage entspannt?

Offiziell sind ca. 60 000 Flüchtlinge im Land, die Dunkelziffer ist aber viel höher. Das ist für Griechenland immer noch eine große Zahl. Darauf war und ist das Land nicht vorbereitet. Im Jahr 2015 kamen eine Million Menschen, die meisten sind nur durchgezogen. Jetzt ist es leichter, aber wir haben noch immer viel zu organisieren.

Wie kann das gelingen, wenn auf internationaler Ebene keine Lösung gefunden wird? Der EU-Türkei-Deal steht kurz vor dem endgültigen Aus. Auch die Umverteilung von Asylsuchenden innerhalb der EU kommt nicht voran

In der Tat funktioniert beides nicht. Erst 700 Personen sind zurück in die Türkei gebracht worden. So viele Menschen kommen in einer Woche nach Griechenland. Wir in Athen können das aber nicht ändern. Wir müssen sehen, wie wir am besten damit umgehe...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: