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Harsche Kritik an Turnhallenbelegung

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Das Debakel um die mit Notunterkünften belegten Turnhallen sorgt in Berlin weiter für Frust. »Die ganze Sache ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten«, kritisierte der Präsident des Landessportbundes (LSB), Klaus Böger, in der »Berliner Morgenpost«. Dass viele Turnhallen immer noch als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt und trotz aller Versprechen nicht freigeräumt werden, zeige das ganze Bürokratieversagen in der Hauptstadt. Der Zustand sei nicht nur für die Flüchtlinge unhaltbar. Zahlreiche Sportvereine hätten durch die Umnutzung Mitglieder verloren und könnten ihre Trainer nicht mehr bezahlen. Böger erwartet, dass die neue rot-rot-grüne Landesregierung eine Arbeitsgruppe zum Thema einrichtet. Derzeit leben in Berlin immer noch 3300 Flüchtlinge in 38 von zeitweise 62 belegten Turnhallen. Laut Böger ist die angekündigte Wiederinbetriebnahme der Hallen zum kommenden Schuljahr im September 2017 fraglich. epd/nd

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