Barbara Barkhausen 28.11.2016 / Politik

Mit dem Rucksack durch Australien? Wird teuer!

Mit dem Working Holiday-Visum werden Backpackers künftig mit 15 Prozent auf ihre Einkommen zur Kasse gebeten

Deutsche Rucksackreisende, gestrandet am Flughafen in Melbourne

Sydney. Farmer und Reisende atmeten gleichermaßen auf, als die australische Regierung am Montag einen Kompromissvorschlag auf den Tisch legte: Demnach sollen Reisende mit dem sogenannten Working Holiday-Visum künftig mit 15 Prozent besteuert werden. Dieser Steuersatz gilt vom ersten verdienten Dollar an. Sie begrüße die Entscheidung, twitterte beispielsweise die Vorsitzende einer der Bauernverbände, Fiona Simson. Noch fehlt zwar die Senatsabstimmung, doch es wird erwartet, dass die regierende liberal-konservative Partei genügend Zustimmung für ihren Vorschlag erhalten wird.

Monatelange Diskussionen finden ein Ende

Zuvor war monatelang über eine Steuer für Rucksackreisende, die Arbeit und Reisen in Australien verbinden dürfen, gestritten worden. Bisher sind bis zu 18.200 australischen Dollar (12.800 Euro/13.700 Franken) Einkommen keine Steuern fällig. Erst danach wird mit 19 Prozent besteuert, doch nur wenige Reisende verdienen ...

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