Hans-Gerd Öfinger 29.11.2016 / Inland

Schnellbusse gegen Verkehrsinfarkt?

Hessen versäumte jahrelang den systematischen Ausbau von Schienenkapazitäten

Der Verkehrsknotenpunkt Frankfurt am Main

Hessens schwarz-grüne Landesregierung will in den kommenden fünf Jahren vier Milliarden Euro für die Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Sechs-Millionen-Land zwischen Werra, Rhein und Neckar ausgeben. Diese »Rekordsumme« verkündete Verkehrsminister und Vizeregierungschef Tarek Al-Wazir (Grüne) dieser Tage bei der Unterzeichnung einer neuen Finanzierungsvereinbarung mit den Chefs der Verkehrsverbünde in Frankfurt am Main. Gleichzeitig kündigte der Minister die Einführung eines hessenweiten Schülertickets ab Herbst 2017 an, das 365 Euro und damit einen Euro pro Tag kosten soll.

Was Al-Wazir als frohe Botschaft ankündigte, ist bei näherer Betrachtung angesichts eines riesigen, jahrelang angehäuften »Investitionsstaus« allerdings kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein und noch längst keine Trendwende für das chronisch überlastete Verkehrsnetz. So entfällt ein Großteil der vier Milliarden Euro auf Gelder...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: