Andreas Knudsen, Kopenhagen 29.11.2016 / Ausland

Rasmussen holt zum Befreiungsschlag aus

Dänische Regierung bildet Kabinett um und plant die Einführung einer Asyl-Notbremse

Lars Løkke Rasmussen

Monatelange wurde im dänischen liberal-konservativen Lager um Steuersenkungen für Spitzenverdiener, die ökonomische Langzeitplanung sowie um Reformen, um dem Globalisierungsdruck standzuhalten, gerungen. Dann, vor gut einer Woche, holte Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen auf dem Jahreskongress seiner liberalen Venstre-Partei zum überrumpelnden Befreiungsschlag aus: Er lud seine ärgsten bürgerlichen Kritiker ein, seiner Minderheitsregierung beizutreten. Diese hatten mit ultimativen Forderungen vorfristige Neuwahlen zu einer akuten Bedrohung der schmalen bürgerlichen Mehrheit im Parlament werden lassen. Fünf Minuten vor zwölf wurde ihnen jedoch klar, dass sie alles verlieren könnten und binnen einer Woche wurden Ultimaten und Forderungen durch vorsichtige Formulierungen in der Regierungsgrundlage ersetzt. Die Konservative Partei und die Liberale Allianz als neue Koalitionspartner werden mit drei bzw. sechs Ministerposten für ihre Kom...

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