Olaf Standke 29.11.2016 / Politik

Streit um Wahlbetrug

Nachzählung in den USA

Monatelang schürte Donald Trump im Wahlkampf die Angst vor Wahlbetrügereien, natürlich mit Blick auf eine von vielen Demoskopen vorhergesagte eigene Niederlage. Nun wird aber sein Sieg nachträglich in Frage gestellt, und der designierte US-Präsident wählte am Sonntag (Ortszeit) den Angriff als Verteidigung, indem er selbst schwere Vorwürfe erhob.

Erst hatte die Grünen-Kandidatin Jill Stein eine Neuauszählung der Stimmen im US-Bundesstaat Wisconsin beantragt. Die dortige Wahlkommission begann bereits mit den Vorbereitungen für den »Recount«; er muss bis spätestens 13. Dezember abgeschlossen sein. Trump lag dort am Ende mit 27 000 Stimmen vorn, und Stein beklagt nun »statistische Anomalien«, die Wahlforscher im Zusammenhang mit der elektronischen Stimmabgabe festgestellt haben wollen. Die eingesetzten Wahlcomputer sollen anfällig für Hackerangriffe sein und werden deshalb in Kalifornien nicht verwendet. Die favorisierte Demokratin h...

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