Ralf Klingsieck, Paris 29.11.2016 / Politik

Ohne Poleposition zum bravourösen Sieg

Überwältigende Mehrheit bestimmte François Fillon zum rechten Präsidentschaftskandidaten in Frankreich

François Fillon ist Kandidat und Favorit für die Präsidentschaftswahl im April 2016. Eine überwältigende Zwei-Drittel-Mehrheit stimmte am Sonntag in der zweiten und entscheidenden Runde der Vorwahlen der Rechten und des Zentrums für den Regierungschef der Jahre 2007 bis 2012 unter Präsident Nicolas Sarkozy. Damit setzte sich Fillon erwartungsgemäß gegen Alain Juppé durch, der 1995 bis 1997 ebenfalls Premierminister war und der monatelang als aussichtsreichster Anwärter galt.

Doch Fillon, der mit etwa zehn Prozent der Wahlaussichten gestartet war, konnte innerhalb von drei bis vier Wochen in einem beispiellosen Endspurt an ihm vorbeiziehen und sich souverän an die Spitze setzen. Wie Fillon selbst immer wieder erklärte, hatte er in den vergangenen drei Jahren viele Städte und Dörfer des Landes besucht und sich mit Franzosen aus den verschiedensten Schichten und Berufen über ihre Sorgen und Wünsche unterhalten, um sich so auf sein Vo...

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