Tomas Morgenstern 29.11.2016 / Berlin

Ein Bypass für Schönefeld

Der frühere Zentralflughafen der DDR-Hauptstadt wird für die kommenden Jahre fit gemacht

Die automatisierte Grenzkontrolle im neugebauten Ankunftsterminals D2 in Schönefeld.

Der alte Flughafen Berlin-Schönefeld (SFX), der eigentlich seit mehr als vier Jahren Geschichte sein sollte, wächst über sich hinaus. Gerade erst wurde ein neuer Fluggastrekord vermeldet - von Januar bis Ende Oktober wurden am Standort zehn Millionen Passagiere abgefertigt, im gesamten Vorjahr waren es 8,5 Millionen. Wenn 2017 wie erwartet zwölf Millionen Fluggäste in Schönefeld ankommen und abreisen, ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Zur Erinnerung: Als die DDR am Ende war, zählte man hier drei Millionen Passagiere.

Das nicht eben bildschöne Hauptgebäude aus DDR-Zeiten - Terminal A -, das selbst eine permanente Umbauphase durchlebt, flankieren deshalb schon seit Jahren mit den Terminalhallen B, C, und D mehr oder weniger schlichte, als Übergangslösung gedachte Ergänzungsbauten.

Da sich der neue Hauptstadtflughafen BER, dessen Eröffnung derzeit für Ende 2017 avisiert wird, nicht nur erheblich verzögert sondern auch als zu kl...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: