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Ein Laden für die Nachbarn

Bürgerkonsum Bad Schlema

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Am Anfang stand ein Rückzug. Der letzte Discounter kehrte dem Kurort Bad Schlema den Rücken: zu wenig Kunden, zu wenig Gewinn. Vor allem Ältere und Einwohner ohne Auto hätten in die Röhre geschaut. Abhilfe versprach ein Laden, der den Bürgern selbst gehört. Im Frühjahr 2006 wurde der Bürgerkonsum Bad Schlema gegründet - als erster Laden seiner Art in Sachsen. 60 Mitglieder beteiligten sich und erwarben Anteile, die je 150 Euro kosteten.

Zehn Jahre später gibt es den Konsum noch - was an sich ein Erfolg ist, sagt Dietmar Berger, Chef des Aufsichtsrates. Wirtschaftlich sei das Unternehmen »ein Wagnis«. Der Laden sei zwar eine beliebte Adresse für Rentner, die auch gern auf einen Plausch bleiben. Große Familieneinkäufe werden aber eher in den Nachbarstädten Aue oder Schneeberg erledigt. Mehrfach stand der Laden auf der Kippe. Preisgeben wollen ihn die Mitglieder freilich auch nicht. Als 2015 mehr Eigenkapital benötigt wurde, stimmten sie mit 92 Prozent der Erhöhung ihrer Anteile auf 200 Euro zu.

Zum Jubiläum im April gab es eine Schönheitskur; der Laden ist jetzt bunter, hat eine Kaffee-Ecke und ein breiteres, stärker regionales Angebot. Nachahmer gab es einige in Sachsen. Und wegen der demografischen Entwicklung ist Berger überzeugt, dass es künftig noch viel mehr werden. Um Einkaufsmöglichkeiten in Dörfern zu sichern, sei der Bürgerkonsum »eine sehr gute Lösung«. hla

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