Velten Schäfer 30.11.2016 / Politik

Polizist weiß nicht mehr, wie Domscheit-Berg ihn verletzte

Prozess gegen die LINKE-Bundestagskandidatin ist vertagt / Zeugen verstricken sich in widersprüchliche Aussagen

Bereitschaftspolizist A., Mitte 20, forscher Auftritt, hatte fast einen Schock, als Anke Domscheit-Berg ihn attackierte: Mit dem Strunk eines Blumenstraußes, den sie im Sommer 2015 aus Mitgefühl für ertrunkene Flüchtlinge auf einer Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude mit sich trug, habe sie ihm hinter das Visier seines Helmes gestochert. »Das hätte auch schlimmer ausgehen können«, sagt A. am Montag vor Gericht. Sein Auge sei in Gefahr gewesen.

Warum hat A. die Angreiferin nicht festgenommen? Das habe er erwogen, doch ging es nicht in dieser Situation. Und warum nicht nach der Kundgebung? Zwei Stunden nach dem angeblichen Vorfall stand die Angeklagte mit dem knallroten Filzhut, an den sich A. so deutlich erinnert, eine ganze Weile wie auf dem Präsentierteller vor der Polizeikette, die sich vor dem Bundestag aufgebaut hatte. Sie twitterte sogar ein Foto davon, das sie am Montag der Richterin vorlegt. Da habe er sie wohl nicht geseh...

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