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Streit um Ditib in Mainz

Studien zu islamischen Verbänden offengelegt

Mainz. Nach der Veröffentlichung von zwei Gutachten zu islamischen Verbänden sieht die CDU-Fraktion in Rheinland-Pfalz derzeit keine Grundlage für die Erteilung von Religionsunterricht durch die türkisch geprägte Ditib. »Für uns ist das keine Ausgangsposition, um einen unabhängigen Religionsunterricht zu gewährleisten«, sagte die religionspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Susanne Ganster, am Dienstag in Mainz. Zentraler Punkt dieser Einschätzung sei die Abhängigkeit der Ditib vom türkischen Staat, sagte Ganster. Seit 2004 gibt es in Rheinland-Pfalz mehrere Modellprojekte für islamischen Religionsunterricht. In diesem Schuljahr erhalten rund 1700 Schüler islamischen Religionsunterricht. Die Verhandlungen des Landes über einen Vertrag zur freien Religionsausübung und zu islamischem Religionsunterricht sind seit dem Sommer unterbrochen.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte am Montag zwei Gutachten zu islamischen Organisatio...


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