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Ein Feiertag für die EU

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der vom Parlament gewählte Präsident Jonas Marotzke umriss das Ziel aller ganz klar: »Damit die Welt ein besserer Ort wird.« Die Kompetenz seiner Generation zumindest bei der Benennung von Problemen reklamierte er schon mal: »Wir sehen was gut läuft, was schlecht«.

Vertreten waren Jugendliche des Gymnasiums »Seelower Höhen« und des polnischen Gymnasiums »Kopernikus«. Durchaus übersichtlich wurden vor Beginn der Debatte die zuvor in Arbeitsgruppen formulierten acht Problemstellungen und ihre Lösungsansätze vorgestellt. Darunter ganz unmissverständlich: »Die Erwartungen an die EU wurden nicht erfüllt.« Der dieser Altersgruppe als »unendlicher Krisenmodus« erscheinende europäische Prozess sollte durch »einsehbare Krisenpläne« zumindest verständlicher werden. Wahrgenommen wurde auch ein wuchernder Egoismus innerhalb der Gemeinschaft, die doch ursprünglich...


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