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Deutsche Wirtschaft hält sich in China zurück

Peking. Deutsche Unternehmen zeigen »spürbare Zurückhaltung« beim Ausbau ihres China-Geschäfts. Die wirtschaftliche Situation im Reich der Mitte wird als »eine der schwierigsten innerhalb der letzten Jahre« bewertet, wie der Präsident der deutschen Handelskammer in China, Lothar Herrmann, am Dienstag in Peking bei der Vorlage der jährlichen Umfrage zum Geschäftsklima sagte. Für nächstes Jahr sind sie gleichwohl wieder optimistischer. Aktuell rechnet allerdings jedes vierte Unternehmen mit Gewinnrückgängen. Besonders betroffen ist der deutsche Maschinenbau. Die Investitionsabsichten in China sind laut Umfrage auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gesunken. Ein Drittel der deutschen Unternehmen gibt an, sich in China weniger willkommen zu fühlen. Neben rechtlichen Hürden machen den Unternehmen auch steigende Personalkosten, der Mangel an qualifiziertem Personal sowie das langsamere Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft zu schaffen. dpa/nd

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