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Gut gedämmt ist nicht gut entsorgt

Handwerker klagen über Kosten für Styroporverbrennung / Umweltminister beraten in Berlin

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Damit Häuser im Winter die Wärme halten können und im Sommer nicht alle Kühle entweicht, werden sie üblicherweise gedämmt. Das Mittel der Wahl dafür sind oft Styroporplatten, weil sie gute Dämmeigenschaften aufweisen. Da das Material aber auch leicht brennbar ist, wird es mit Flammschutzmitteln behandelt - bis zum Jahr 2014 meist mit Hexabromcyclododecan (HBCD). Das zählt zu den persistenten organischen Schadstoffen, nach dem englischen Begriff POPs abgekürzt. Diese werden in der Umwelt nur langsam abgebaut und können sich im Fettgewebe von Mensch und Tier anreichern. Sie stehen im Verdacht, die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Laut dem Umweltbundesamt ist HBCD jedoch bei ordnungsgemäßem Einbau nicht schädlich und hinterlässt bei der Entsorgung mittels Müllverbrennung praktisch keine Rückstände.

Dennoch gibt es derzeit erhebliche Entsorgungsprobleme, die neben vielen Handwerksbetrieben auch die Landes- und Bundespolitik...


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