Denis Trubetskoy, Kiew 30.11.2016 / Politik

Anhörung zu den Maidan-Morden

Ex-Präsident Janukowitsch sagte aus dem Exil per Video vor ukrainischem Gericht aus

Niemand hatte ernstlich daran geglaubt, dass der ukrainische Ex-Präsident Wiktor Janukowitsch tatsächlich vor dem Kiewer Swjatoschyn-Gericht aussagen werde. Im Strafverfahren zum Maidan-Massaker vom Februar 2014, das seit anderthalb Jahren in Kiew läuft, gilt der mittlerweile 66-Jährige lediglich als Zeuge. Während fünf Ex-Angehörige der Spezialeinheit Berkut wegen der Erschießung von 48 Menschen auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz offiziell angeklagt sind, wurde Janukowitsch zusammen mit anderen Ex-Staatsbeamten und 18 weiteren früheren Berkut-Leuten zunächst als Verdächtiger eingestuft. Weil sie aber immer noch gesucht werden, wurde daraus ein separates Verfahren.

So kann Janukowitsch im konkreten Fall, der vom Swjatoschyn-Gericht verhandelt wird, ebenfalls nur als Zeuge auftreten. Doch dass es dazu kam, war mehr als überraschend. In der Ukraine wurde es als Sensation aufgenommen, dass das Kiewer Gericht sich im November entschi...

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