Kreuzberger Haus bald kommunal

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Gute Nachrichten für die Bewohner des Hauses Wrangelstraße 66 in Kreuzberg. »Die Gewobag wird das Haus erwerben, die Beurkundung soll noch im Dezember erfolgen«, teilt das landeseigene Wohnungsunternehmen auf nd-Anfrage mit. Damit wird erstmals seit Jahrzehnten in der Hauptstadt das bezirkliche Vorkaufsrecht für Häuser in Milieuschutzgebieten tatsächlich umgesetzt worden.

Irrtümlich hatte »nd« am Montag berichtet, dass die Gewobag vom Kauf angesichts des Preises absehe. Dabei ging es jedoch um ein Gebäude in der Wrangelstraße 21, das erst Ende September laut Auskunft der Mieterinitiative für 5,1 Millionen Euro verkauft worden ist. Doch auch hier gibt es noch etwas Hoffnung für die Mieter. Die LINKE brachte am Montagabend erfolgreich einen Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ein. Der Inhalt: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg soll bis zu 1,3 Millionen Euro Differenz zum Verkehrswert des Wohnhauses in der Kreuzberger Wrangelstraße 21 übernehmen, um gemeinsam mit der Gewobag doch noch das Vorkaufsrecht wahrnehmen zu können. Dem Antrag stimmte neben der LINKEN auch die SPD zu, die Grünen enthielten sich, CDU, AfD und FDP waren dagegen. Der Koalitionsvertrag sieht einen Fonds für solche Vorhaben vor. nic

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