Menschlicher oder rationaler?

Diskussionen über gute Arbeit gibt es nicht erst seit der Digitalisierung

Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Wie kann sie menschlich gestaltet werden? Welchen Anforderungen muss ein Arbeitsplatz in Zukunft genügen? Was ist überhaupt ein Arbeitsplatz? Mit dem »Weißbuch Arbeit 4.0« will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) den Handlungsrahmen für den Umgang mit dem digitalen Wandel der Arbeitswelt abstecken. Dass sich Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gewerkschaft zusammen um die Zukunft der Arbeit kümmern, hat Vorläufer: Im Jahr 1974 wurde das Programm »Humanisierung der Arbeit« (HdA) entwickelt.

Als man Ende der 1960er Jahre merkte, dass mit der zunehmenden Automatisierung von Arbeit nicht alles gut wurde für den Arbeiter und die Arbeiterin, legte die Bundesregierung das erste HdA-Programm auf. Die ersten Ziele waren eine notwendige Verringerung der Lärm- und Staubbelastung am Arbeitsplatz, erklärte Historiker Stefan Müller von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Und es ging um eine Redukt...

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