Chatten bis zum Zusammenstoß

Die ebenfalls am Montag geplante Aussage eines IT-Experten zur Handynutzung des Angeklagten musste auf Donnerstag verschoben werden, da der Sachverständige krank ist. Der Fachmann hat die Daten auf dem Handy des Fahrdienstleiters ausgelesen. Weil die Aussage eines ebenfalls geladenen Psychologen auf dem Gutachten des IT-Experten aufbaut, wurde auch dieser am Montag nicht gehört. Sollte die Beweisaufnahme mit der Aussage der beiden Sachverständigen am Donnerstag abgeschlossen werden, plant das Gericht die Plädoyers für Freitag. Das Urteil könnte am Montag verkündet werden.

Traunstein. Der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Fahrdienstleiter von Bad Aibling hat am Morgen des Zugunglücks mehrmals auf seinem Handy mit Mitspielern eines Online-Videospiels gechattet. Dies sagte am Montag ein Mitarbeiter jener Firma aus, deren Spiel der 40-Jährige gespielt hatte. Ein Chat erfolgte nach den Aufzeichnungen der Firma nur rund zwölf Minuten vor dem Zusammenstoß der Nahverkehrszüge am 9. Februar. Bei dem Unglück starben zwölf Menschen, 89 wurden teils lebensgefährlich verletzt. Die Befragung des Firmenman...

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