Ellen Wesemüller 30.11.2016 / Brandenburg

Unkonkretes für die Wissenschaft

Sehr ausweichend, sehr allgemein - Wissenschaftsakteure kritisieren Koalitionsvertrag

Die Landes-Asten-Konferenz kritisierte am Montag den Koalitionsvertrag hinsichtlich der Partizipation. Er äußere sich nur »sehr ausweichend« zur demokratischen Mitbestimmung der an den Hochschulen vertretenen Gruppen. »Wir hätten uns gewünscht, dass die Koalition alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpft, um alle Statusgruppen zu beteiligen«, sagt Lion Laspe, hochschulpolitischer Referent der Technischen Universität (TU). »Zum Beispiel, indem er sich dafür ausspricht, im Erweiterten Akademischen Senat an der TU die Viertelparität einzuführen.« Dies würde bedeuten, dass das Gremium zu je einem Viertel mit Professoren, Studenten, wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeitern besetzt ist.

Anja Schillhaneck, wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen, findet diese Kritik »unfair«. Sie sagt: »Die Viertelparität in den Koalitionsvertrag zu schreiben - das geht verfassungsrechtlich nicht.« Auch die Gegner der Viertelparität berufen si...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: