Siegfried Schmidtke 01.12.2016 / Kultur

Im Reich des Schokoladenkönigs

Mit der Ausstellung »Wir nennen es Ludwig« feiert das Museum Ludwig in Köln seinen Geburtstag

Natürlich darf auch der omnipräsente Ai Weiwei nicht in der Sammlung des Museums Ludwig fehlen, hier mit »Forever, 2003. 42 Fahrräder«.

Moderne Kunst ist eine schwierige Sache. Nicht jeder Betrachter versteht unmittelbar und sofort die Intention des Künstlers. Manchmal erfrischend direkt, manchmal rätselhaft, zumeist aber vielsagend vieldeutig präsentieren sich auch die Werke in der Kölner Jubiläumsausstellung »Wir nennen es Ludwig«. Das fängt schon im Eingangsbereich an: Ein Müll- bzw. Gerümpelhaufen türmt sich dort auf, mit umgekippten Autos, Reifen, Brettern, Gittern und Zäunen. Und - manchem Kunstkenner dürfte der Atem stocken - auch mit berühmten Gemälden mit Millionenwert aus den Beständen des Museums. Zum Beispiel das Köln-Panorama von Oskar Kokoschka. Oder ein legendäres Gemälde von Andy Warhol, das den Stifter des Museums, Peter Ludwig, zeigt. Ist moderne Kunst nichts anderes als Müll? Das mag mancher Betrachter denken. Oder auch: Ludwig gehört auf den Schrotthaufen. Die Intention des Künstlers war eine andere.

Mit der Installation »Bakunin’s Barricade« fragt ...

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