Hendrik Lasch, Dresden 01.12.2016 / Inland

Es bleibt bei Geldstrafe für Bachmann

Gericht bestätigt 9600 Euro wegen Volksverhetzung

Lutz Bachmann hat in den 1990er Jahren einen Plüschpinguin geklaut. Das skurrile Detail aus dem Vorleben des Pegida-Chefs kam zur Sprache, als Richter Martin Schultze-Griebler am Landgericht Dresden Bachmanns Vorstrafen referierte - in einem Prozess wegen Volksverhetzung.

Dies ist eine neue Facette in der Vita des 43-Jährigen, der sich vielfach für Fahren ohne Führerschein verantworten musste, zudem für Körperverletzung, Drogenhandel, Diebstahl und verweigerte Unterhaltszahlungen. Es hagelte Geldstrafen; zweimal saß er im Gefängnis. Nun muss er 9600 Euro zahlen, weil er im Herbst 2014 Flüchtlinge auf Facebook beschimpfte: »Gelumpe«, »Dreckspack«, »Viehzeug«.

Die Strafe hatte ihm das Amtsgericht Dresden schon im Mai aufgebrummt; Bachmann legte, wie auch die Staatsanwaltschaft, aber Berufung ein. Er bestritt lange, Verfasser der Einträge zu sein. Deshal...

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