Werbung

Befangenheitsanträge im Nauen-Prozess

Potsdam. Im Prozess um den Brandanschlag von Nauen (Havelland) haben zwei Verteidiger die gesamte 1. Strafkammer als befangen abgelehnt. Der Verteidiger des NPD-Politikers Maik Schneider begründete seinen Antrag damit, dass die Kammer den Prozess am Dienstag fortsetzte, ohne zuvor über Befangenheitsanträge gegen einen Schöffen zu entscheiden. Damit sei das Vertrauen seines Mandanten in die Unvoreingenommenheit des Gerichts »zutiefst erschüttert«, sagte der Anwalt. Der Schöffe hatte am ersten Prozesstag die Glaubwürdigkeit Schneiders in Zweifel gezogen. Trotz der Anträge ordnete der Vorsitzende Richter Theodor Horstkötter die Fortsetzung der Hauptverhandlung an. Über die Befangenheitsanträge solle bis zum nächsten Prozesstag am Donnerstag kommender Woche entschieden werden. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln