Lucía Tirado 01.12.2016 / Kultur

»Verfoxt« und zugehört

Der »Affe« schwingt sich in der Neuköllner Oper mit den Songs von Peter Fox

Rubini Zöllner und Anton Weil

Er ist gesprungen. Im Rausch. Der Affe. Hat noch mal Glück gehabt, auf einem Vordach zu landen. Oder nicht? Nun liegt er flach in der Psychiatrie. Eine Traumsequenz nach der anderen macht sich über ihn her. Schneidet sein Leben in Streifen, gaukelt ihm dieses und jenes vor. Was geschah wirklich, was nicht? In einem Traummoment blickt F. auf sich selber hinunter. Sieht nicht gut aus. Nur eins scheint klar. Ausgangspunkt allen Wegdriftens war die nicht mehr erwiderte Liebe einer Frau. Affe schrieb sie ihm auf die Stirn, weil er nicht schätzte, was er hatte. Vielleicht war das kein traumhaftes Leben, doch nicht der Albtraum, in den er nun stürzte.

Ein fröhliches Spiel ist die Produktion »Affe« in der Neuköllner Oper als Trip mit den Songs von Peter Fox’ »Stadtaffe« also keineswegs. Dennoch geht man am Ende mit guter Laune. Peter Fox ist das in erster Linie zu danken. Wie kein anderer versteht er es, singend ein Lebensgefühl zu vermitteln,...

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