Stephan Fischer 01.12.2016 / Politik

Trumps Kriegskabinett im Kampf gegen die Armen

US-Präsident in spe rekrutiert Regierung aus Bankern und Hegdefonds-Managern

Immer wieder hatte Donald Trump im Wahlkampf getönt, eine andere Politik zu machen, sobald er gewählt wurde: gegen das Establishment, für die von Ängsten geplagte abgehängte weiße US-amerikanische Arbeiterklasse. Ein neuer Wind sollte in Washington wehen. Einer Minderheit galt dabei seine besondere Sorge, auch wenn er dies immer vehement bestritten hatte – den einem Prozent in den USA, die zur Gruppe der Reichen und Superreichen gehören. Diese versorgt er nun entweder mit Posten in seinem Kabinett oder daraus folgend mit einer Politik für diese in Trumps Augen bedrohte Spezies.

Zuletzt hat der designierte US-Präsident Steven Mnuchin als Finanzminister nominiert. Mnuchin ist ein früherer »Spitzen«-Manager der Investmentbank Goldman Sachs und Hollywoodproduzent. Der 53-Jährige war bereits der Finanzchef von Trumps Wahlkampagne und trieb Spenden in Millionenhöhe für den Republikaner ein. Im Schattenkabinett sitzen noch drei weitere M...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: