»Portalklinik« für kleine Patienten geplant

Lösung für Kinderstation im Kreiskrankenhaus Wolgast in Sicht

Schwerin. Für die Behandlung kleiner Patienten im Kreiskrankenhaus Wolgast ist trotz geschlossener Kinderabteilung eine Lösung in Sicht. Es sei eine »Portalklinik« vorgesehen, sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) nach einem Gespräch mit der Wolgaster Bürgerinitiative zur Wiedereinrichtung der Kinderstation am Mittwoch in Schwerin. Demnach soll es künftig wieder einige Kinderbetten in Wolgast geben, ohne dies Kinderstation zu nennen. Ein Kinderarzt soll entscheiden, ob der Patient in Wolgast stationär behandelt wird. Schwere Fälle sollen ins Uniklinikum Greifswald gebracht werden.

Nach Worten von Glawe und Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) wurde ein Gerüst für ein Konzept entworfen, das nun mit Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft, Kreiskrankenhaus und Uniklinikum besprochen werden soll. Im Januar soll es vorliegen. Vertreter der Bürgerinitiative zeigten sich nach dem Treffen erleichtert. Keine Lösung sei aber bisher für die Forderung der Bürgerinitiative nach Wiedereröffnung der Geburtshilfe gefunden worden, sagte die Sprecherin der Initiative, Anke Kieser. Die Stationen für Kinder sowie für Frauen waren vor knapp einem Jahr geschlossen worden. dpa/nd

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken