Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Der Verlierer heißt Saudi-Arabien

Die Reduzierung der Ölfördermenge durch die OPEC wird den Preis kaum nach oben treiben

  • Von Ralf Streck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) stritt über Monate darüber, durch Förderbegrenzung oder Einfrieren der Ölproduktion den Weltmarktpreis nach jahrelanger Talfahrt zu stabilisieren. Nun macht das Kartell ernst: Bei ihrem Treffen in Wien einigten sich die Ölminister der 14 Mitgliedstaaten am Mittwoch darauf, eine im September am Rande der Energiekonferenz in Algerien beschlossene Vereinbarung nunmehr umzusetzen. So soll das tägliche Rohöl-Angebot um 1,2 Millionen Fass (je 159 Liter) auf 32,5 Millionen Barrel gesenkt werden. Auch Russland, das nicht der OPEC angehört, ist beteiligt und will die Förderung senken.

Die OPEC hat in den vergangenen Jahrzehnten stark an Einfluss verloren, da ihre Mitgliedsländer nur noch auf etwa 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion kommen. Nur mit dem weltgrößten Produzenten, zu dem Russland durch eine massive Ausweitung in jüngster Zeit wurde, hat das Abkommen eine Chance, überhaupt pr...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.