Andreas Boueke 02.12.2016 / Ausland

Im Rollstuhl durch den Staub

In Uganda haben Kinder mit Behinderung nur selten eine Chance. Ein Rehabilitationszentrum hilft bei der Inklusion

In seinem rostigen Rollstuhl fährt er durch enge Gänge, vorbei an überfüllten Schlafräumen, über kleine Stufen. Der 15-jährige Kisekka rollt flink durch das Krankenhaus, das zum Rehabilitationszentrum des Kinderhilfswerks OURS gehört, am Rand der ugandischen Kleinstadt Mbarara. »Als die Leute von dem Kinderhilfswerk beschlossen, meine Schulgebühren zu zahlen und mir einen Rollstuhl zu schenken, hat sich mein Leben völlig verändert«, erzählt er.

Kisekkas grüner Rollstuhl ist eine Gebrauchtspende aus Europa. Auf den Schotterpisten in der Umgebung des Krankenhauses kommt das alte Modell an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Die Gummischicht der kleinen Vorderräder ist fast völlig abgenutzt. Die Hinterräder haben kein Profil mehr, der Plastiküberzug des Sitzes hat viele Löcher. Aber noch funktioniert das Ding. »Früher bin ich auf dem Boden gekrochen«, erinnert sich der Junge. »Deshalb habe ich so viele Wunden an den Knien.«

Damals...

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