Europa drohen weitere Wahlsiege der radikalen Rechten

In vielen Staaten haben die etablierten Parteien bereits Teile der rechtspopulistischen Programmatik umgesetzt

Entwarnung: Marine Le Pen wird nicht nächste Präsidentin Frankreichs. Im ersten Wahlgang schlägt der konservative Kandidat François Fillon Le Pen mit 32 zu 22 Prozent, in der Stichwahl gewinnt er mit satten 71 Prozent. So vermeldet es zumindest das französische Meinungsforschungsinstitut Odexa am Tag nach dem Vorwahlsieg von Fillon bei den französischen Konservativen. Gut drei Wochen nach dem Prognose-Desaster bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen, bei denen nahezu alle Institute einen Sieg von Donald Trump ausgeschlossen hatten, wird in Frankreich schon wieder Entwarnung bezüglich eines Wahlsieges der radikalen Rechten gegeben.

Während in Österreich am Sonntag endlich Klarheit herrschen sollte, ob sich der aufhaltsame Aufstieg der radikalen Rechten weiter fortsetzt, stehen auch im nächsten Jahr eine Reihe von Wahlen an (Niederlande, Frankreich, Norwegen, Deutschland), die die politischen Verhältnisse in Europa weiter nach Re...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: