Michael Saager 02.12.2016 / Kultur

Melodien aus dem All

Luke Slater

Melodien und Techno? Können die sich überhaupt leiden? Kommt drauf an. Sehr frühe Detroit-Techno-Tracks wie »Strings of Life« von Derrick May etwa tragen ihren herzerwärmend-melodischen Überschuss bereits im Namen. Bei Mays Kollegen Jeff Mills indes kommt man nicht unbedingt drauf, dass es sich bei der charakteristisch angeordneten Folge verschiedener Bleep-Töne um Melodien handeln könnte. Natürlich sind es trotzdem welche, nur nicht im emphatisch-süffigen Pop-Sinn.

Bisweilen reicht im Techno auch der Rhythmus: der schwere Beat der Kickdrum, darunter bassiges Gewummer, darüber mehr oder weniger vertrackte Percussion. In Großbritannien gab es in den 1990ern mit Surgeon, James Ruskin, Regis und Luke Slater gleich paar Künstler, die diese Sorte rohen Maschinentechnos raffiniert klingen ließen.

Bis heute überaus umtriebig ist Luke Slater mit seinem in Kennerkreisen h...

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